Strategie5. März 20265 min

Logistikkosten im Jahresabschluss: Was Geschäftsführer wissen müssen

Logistikkosten werden im Jahresabschluss oft zu pauschal erfasst. Wer sie strukturiert nach Carriern, Sendungstypen und Kostenkomponenten aufschlüsselt, trifft bessere Entscheidungen – und zahlt weniger.

von Hilmar-Josef Plump

Das Problem mit der Sammelposition "Frachtkosten"

In den meisten Buchhaltungssystemen landen alle Logistikkosten in einer einzigen Sammelposition. "Frachtkosten" – fertig. Für den Jahresabschluss mag das genügen. Für strategische Entscheidungen ist es wertlos.

Ein Geschäftsführer der weiß, dass sein Unternehmen "600.000 € Frachtkosten" hatte, weiß praktisch nichts. Er weiß nicht, ob dieser Betrag im Verhältnis zum Versandvolumen gestiegen oder gesunken ist. Er weiß nicht, welcher Carrier welchen Anteil hat. Er weiß nicht, ob die Kosten korrekt abgerechnet wurden.

Welche Aufschlüsselung sinnvoll ist

Für eine strategisch nutzbare Logistik-Kostenrechnung sollten mindestens folgende Dimensionen erfasst werden:

Nach Carrier: Was haben DHL, UPS, DPD etc. jeweils berechnet? Wie hat sich das im Jahresvergleich verändert? Gibt es Ausreißer?

Nach Kostenkomponente: Wie viel entfällt auf Basispreise, wie viel auf Treibstoffzuschläge, Hochsaisonzuschläge, Expressaufschläge? Der Trend bei den Zuschlägen ist oft relevanter als der Basispreistrend.

Nach Sendungstyp: Unterschiedliche Produkte haben unterschiedliche Versandprofile. Wenn ein Produktsegment überproportional hohe Frachtkosten verursacht, ist das oft ein Hinweis auf Optimierungspotenzial – etwa durch Verpackungsoptimierung oder anderen Carrier für diesen Sendungstyp.

Nach Region: Inland vs. Ausland, nach Zielregion. Manche Carrier sind in bestimmten Regionen deutlich teurer.

Der Zusammenhang zwischen Datengranularität und Einsparung

Unsere Erfahrung: Unternehmen die ihre Logistikkosten auf dieser Granularitätsstufe erfassen und analysieren, treffen beim nächsten Carrier-Gespräch deutlich bessere Entscheidungen. Sie wissen, wo die Hebel liegen – und können konkret verhandeln statt über Listenpreise zu sprechen.

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